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Urban Gardening

Bienen helfen mit Urban Gardening

In den Städten dieser Welt wird gegärtnert, was das Zeug hält und das nicht nur in den eigenen Gärten und auf Balkonen – in den letzten Jahren werden auch zunehmend öffentliche Räume und Grünflächen zur Anpflanzung von Obst, Gemüse und Blumen genutzt. Urban Gardening nennt sich dieser Trend, der mittlerweile auch in vielen deutschen Städten Einzug gehalten hat. Und auch um Bienen zu helfen, bietet sich Urban Gardening hervorragend an.

Urbane Gärten- Dort gärtnern, wo Platz ist

Ob im Gemeinschaftsgarten in der Nachbarschaft, in Schrebergärten, am Grünstreifen in der Fußgängerzone oder einfach auf dem nächsten Dach: Gepflanzt und gegärtnert wird beim Urban Gardening überall dort, wo Platz ist. Dabei kommen neben öffentlichen Grünflächen auch oft Hochbeete, alte Badewannen und Kisten zum Einsatz. Im Gegensatz zu dem Guerilla Gardening, das aus politischem Protest entstand und ohne die Zustimmung von den zuständigen Behörden erfolgt, ist Urban Gardening die offizielle Variante des städtischen Gärtnerns. Die Gründe der fleißigen freiwilligen Gärtner sind dabei unterschiedlich. Mal steht die optische Verschönerung des städtischen Raumes im Vordergrund, mal der Wunsch, selbst in der „Natur“ aktiv zu werden oder einfach sein eigenes Gemüse anbauen und ernten zu wollen. Eines ist aber allen gemein: Zusammen wird angepackt, untereinander ausgetauscht, gejätet und gepflanzt. Seine Ursprünge hat der Urban Gardening Trend in großen Metropolen wie New York oder Chicago, doch mittlerweile finden sich auch in deutschen Städten viele Urban Gardening Projekte, bei denen man mitmachen kann.

Mehr Nahrung für Bienen durch Urban Gardening

Mit Urban Gardening kann nicht nur das Stadtbild verschönert oder Gemüse gepflanzt werden, auch bienenfreundliche Blumen lassen sich prima in den Gärten, Beeten und auf den Dächern der Stadt anpflanzen. Auf diese Weise kann man so auch ganz leicht selbst zum Bienenhelfer werden und den Bienen einen Lebensraum und nötige Nahrung schenken.
Ein städtisches Umfeld ist als Lebensraum für Bienen unter diesen Voraussetzungen nicht zu unterschätzen. Das wurde auch von zahlreichen Hobby-Imkern erkannt, die das sogenannte Urban beekeeping betreiben. In der Landwirtschaft werden heutzutage Pflanzen oft sehr einseitig angebaut. Diese Monokulturen führen dazu, dass Bienen auf dem Land zwar über einen kurzen Zeitraum von einer Pflanzenart den Nektar und den Pollen sammeln können, den Rest des Jahres aber keine Nahrung finden. Beim Urban Gardening hingegen liegen in der Regel verschiedenste Sorten von Pflanzen und Blumen auf Balkonen, Dächern und öffentlichen Flächen sehr nahe beieinander. Das birgt einen entscheidenden Vorteil, denn je vielfältiger das Pflanzenangebot ist, desto besser für die Bienen! Sie finden dann das ganze Jahr über Nahrung.

Urban Gardening verbindet Hobby und Bienenschutz

Urban Gardening kann zum Erhalt von Sortenvielfalt und Biodiversität beitragen und bietet sich zudem dafür an, mit ein paar einfachen Taten auch den Bienen etwas Gutes zu tun. Wo ihr in Hamburg, Berlin, München und Köln mithelfen könnt, erfahrt ihr in diesem Artikel: Urban Gardening in deutschen Großstädten

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