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Lupine

Lupinen fühlen sich an offenen und sonnigen Plätzen besonders wohl. Hier erblühen sie in voller Pracht und bieten unseren Bienen hervorragend Nahrung.

Steckbrief zur Lupine

  • Blütenfarbe: weiß, violett, rosa, blau oder mehrfarbig
  • Aussaat: Frühjahr oder Frühherbst
  • Blütezeit: Mai bis August
  • Größe: 60 bis 120 cm
  • Standort: offene, sonnige Orte, Garten, Balkon
  • Wasserbedarf: gering
  • Mehrjährig: ja

Pflanzenfamilie

Hülsenfrüchtler (Fabaceae)

Arten

Insgesamt gibt es vermutlich bis zu 300 Lupinen Arten, die meisten finden sich in Nordamerika, die wichtigsten jedoch kommen aus dem Mittelmeerraum. Die bekanntesten Sorten unterscheiden sich für das bloße Auge lediglich durch die unterschiedlich bunten Färbungen: so blüht der Edelknabe in einem prachtvollen Karminrot, das Fräulein in frischem Weiß, der Kastellan in ausdrucksvollem Blau, der Kronleuchter in strahlendem Gelb, Mein Schloss in leuchtendem Ziegelrot und die Schlossfrau in zartem Rosa.

Standort

Lupinen fühlen sich an offenen und sonnigen Plätzen besonders wohl. Hier erblühen sie in voller Pracht und entfalten ihre Wuchsform sowie Farbintensität. An schattigen Plätzen verlieren sie ihre Standfestigkeit und büßen ihre Blüten ein. Besonders gut gedeihen Lupinen in nährstoffreichen, kalkarmen Böden – zu viel Kalk färbt die Blätter gelb.

Aussaat

Lupinen zählen zu den robusten Pflanzen: Nach der Aussaat vertragen die weißen und gelben Arten Temperaturen bis -4 Grad und die blaue Lupine sogar bis zu -8 Grad Celsius. Lupinen keimen schon bei geringen Gradzahlen von 4-6 Grad Celsius. Die Direktaussaat empfiehlt sich für das Zeitfenster zwischen Mitte und Ende März. Der zweite Saat-Zeitraum ist im August. Die Samen sollten in einem Abstand von 40 Zentimetern in 2-3 Zentimetern Tiefe eingesetzt werden.

Pflege

Werden die hochgewachsenen Blütenstängel zu schwer, ist es ratsam diese zu stützen. Zusätzlich ist es empfehlenswert die Lupine direkt nach der ersten Blütezeit zu stutzen – so wird die Nachblüte im Sommer angeregt. Doch Vorsicht: Meist verhindert ein kompletter Beschnitt der Pflanze eine weitere Blütezeit. Das regelmäßige Lockern des Bodens um die Pflanze verleiht der Lupine eine prachtvollere Blüte. Zu viel Dünger führt bei Lupinen vermehrt zu Krankheiten und Schädlingen.

Vermehrung

Für gewöhnlich vermehrt sich die Lupine durch Aussaat von April bis Juli. Als kleine Keimhilfe können die Samen angeraut und für 24 Stunden in Wasser gelegt werden. Lupinen können aber auch als Keimlinge vermehrt werden – in diesem Fall erblühen die neuen Keimlinge in der gleichen Farbe wie die Vorkommen.

Bezugsmöglichkeiten

Samen und auch vollausgebildete Pflanzen der Lupine sind in jedem Baumarkt oder Gartencenter erhältlich. Die Samen können auch im Internet bestellt werden.

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