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Fünf bienenfreundliche Frühblüher

Nach einem kühlen und wenig nahrhaften Winter bringt der Frühling viele farbenfrohe Frühblüher mit sich. Sie sind eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen, Hummeln und andere Insekten auf ihrem ersten Frühlingsausflug. Wir verraten welche fünf Frühblüher besonders pollen- und nektarreich sind.

Vor allem völkerbildende Arten wie Honigbienen und Hummeln sind auf die nahrhaften Frühblüher angewiesen. Die erste Generation der Sommerbienen, auch Frühjahrsbrut genannt, wird von den Winterbienen aufgezogen. Sie schlüpfen ab März und werden mit einem Fett-Eiweiß-Polster gefüttert, das über den Winter angelegt wurde. Um auch die kommenden Generationen ausreichend ernähren zu können, müssen die Nektar- und Pollenvorräte schnellstmöglich wieder aufgefüllt werden. Im Frühjahr ist die Pflanzenvielfalt und das damit verbundene Nahrungsangebot bei weitem nicht so ausgeprägt wie im Sommer. Daher bilden Frühblüher die erste wichtige Nahrungsquelle für Bienen und andere Insekten. Doch welche Frühblüher sind besonders bienenfreundlich? Dazu zählen vor allem der Frühlings-Krokus, die Kegelblume, das Blausternchen, die Sternhyazinthe und das Lungenkraut. Diese Pflanzen sind besonders bienenfreundlich, weil die ungefüllten Blüten schon sehr früh erblühen und den vielen Bestäuberinsekten zeitig einen einfachen Zugang zur Nahrung ermöglichen.

Die Top 5 Frühblüher im Profil

Der Frühlings-Krokus

Manchmal lässt sich der Krokus bereits gegen Ende des Winters blicken. Spätestens an den ersten schönen Frühlingstagen erblüht er in voller Pracht. Der Frühlings-Krokus bildet in Parks, Gärten und auf Wiesen schon früh wahre Blütenteppiche, die den Bienen ein nahrhaftes Frühjahrs-Mahl bieten.

Die Kegelblume

Die Puschkinie oder auch Kegelblume genannt, stammt aus der Familie der Spargelgewächse. Die sehr kleine Zwiebelblume kommt aus Vorderasien, dem Kaukasus und dem Libanon. Dort wächst sie in Höhen von bis zu 3.000 Meter, ist dementsprechend robust und gehört zu den ersten Pflanzen, die im Frühjahr ihre Blüten öffnen. Bei uns erstrahlen die zartduftenden Glockenblüten von März bis April in Parks, Gärten und an Straßenrändern.

Das Blausternchen

Ab März erstrahlt das Blausternchen mit seinen leuchtend blauen Glockenblüten. Bis April bedeckt das Gewächs ganze Grünflächen wie ein Teppich. Somit ist es ein wertvoller Massenblüher, der Bienen und anderen Insekten schon in den frühen Monaten eine wichtige Nahrungsquelle bietet.

Die Sternhyazinthe

Schon ab Februar streckt die Sternhyazinthe ihre Blütenpracht der Sonne entgegen – wenn es sein muss, kämpft sich die zierliche Pflanze aus Vorderasien dafür auch durch eine Schneedecke. Deshalb wird sie auch gewöhnlicher Schneestolz oder Schneeglanz genannt. Die Sternhyazinthe stammt aus dem Boz Dag Gebirge in der westlichen Türkei. Hier wächst sie in bis zu 2.000 Meter Höhe. Man findet sie mittlerweile auch vermehrt in Mitteleuropa und Nordamerika.

Das Lungenkraut

Das echte Lungenkraut gehört zu den besonders frühen Frühlingsblumen: Bei günstiger Witterung öffnet sie bereits ab Februar ihre Blüten. Das echte Lungenkraut ist für eine Bienenweide sehr geeignet, da seine Blüten einen überdurchschnittlichen Nektarwert aufweisen. Seinen Namen hat das echte Lungenkraut aufgrund seiner positiven Auswirkungen auf die menschlichen Atemwege.


Die Frühlings-Bienenweide zeichnet sich also durch eine bunte Mischung verschiedener Knollen- und Zwiebelpflanzen aus. Wann diese und weitere Pflanzen am besten gepflanzt werden, verrät unser Pflanzenfinder.

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