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Färberkamille

Färberkamille

Ob im Garten oder auf dem Balkon: Mit ihren prächtigen Farben lockt die Färberkamille (Anthemis tinctoria) unsere Bienen an und versorgt sie mit Nahrung.

Steckbrief zur Färberkamille

  • Blütenfarbe: goldgelb
  • Aussaat: März
  • Blütezeit: Juni bis September
  • Größe: max. 60 bis 80 cm
  • Standort: sonnig bis halbschattig, Balkon und Garten
  • Wasserbedarf: mäßig
  • Mehrjährig: ja

Pflanzenfamilie

Korbblütler (Asteraceae)

Arten

Die Färberkamille ist eine heimische Wildstaude und zählt zur Gattung der Hundskamillen, welche rund 100 Arten umfasst. Neben der Färberkamille sind bei uns vor allem die Stinkende Hundskamille, die Acker-Hundskamille sowie die Ruthenische Hundskamille heimisch.

Standort

Im Hinblick auf ihren Standort zeigt sich die Färberkamille sehr kompromissbereit. Bodenbeschaffenheit und klimatischen Einflüssen steht sie tolerant gegenüber. Lediglich zu viel Feuchtigkeit sollte vermieden werden, da die Färberkamille unter diesen Umständen zu viele Blätter und dementsprechend wenig Blüten ausbildet. Sie bevorzugt stickstoffhaltige und steinige Böden. Ideal geeignet ist sie daher für die Bepflanzung von Kiesbeeten oder Steingärten.
Für Blumenkästen auf dem Balkon eignet sich am besten die sogenannte „Dwarf Form” der Färberkamille. Sie wächst etwas kompakter und ist dabei ein langlebiger Dauerblüher – gute Aussichten sowohl für die Bienen als auch für die Optik des Balkons.

Aussaat

Die Staudenpflanze ist ein Lichtkeimer, dessen Anzucht am besten im März unter Glas erfolgt. Von August bis September kann sie auch direkt ins Freiland in einen Zentimeter tiefe Reihen ausgesät werden.

Pflege

„Pflegeleicht” beschreibt die Färberkamille am treffendsten: Sie muss in der Regel weder gegossen noch gedüngt werden. Wichtig ist lediglich, dass ihr keine Staunässe widerfährt, sonst ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass die Goldblume die kalten Monate nicht überlebt. Um die einheimische Wildstaude zu kräftigen, empfiehlt sich Anfang September ein Rückschnitt. Ein weiterer Vorteil daran: Die Pflanzen kommen so deutlich besser durch den Winter.

Vermehrung

Die Färberkamille lässt sich leicht durch Stecklinge oder reguläre Aussaat vermehren.

Bezugsmöglichkeiten

Insbesondere für die Bepflanzung von Balkonkästen gibt es kompakt wachsende Sorten der Färberkamille wie zum Beispiel die “Dwarf Form”. Samen und Stecklinge der gelb blühenden Pflanze gibt es in nahezu jedem Baumarkt oder Gartencenter zu erwerben.

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