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Außergewoehnliche Honigsorten_Honigglas

Diese außergewöhnlichen Honigsorten sind wahre Goldschätze

Der wohl bekannteste und beliebteste Honig der Deutschen ist der Akazienhonig. Wir bringen etwas Abwechslung ins Spiel und stellen vier außergewöhnliche Honigsorten vor – vom Phacelia- bis zum Orangenblütenhonig.

Honig ist ein Produkt, das aus dem perfekten Zusammenspiel von Pflanzen und Honigbienen entsteht. Ganz allgemein unterscheiden wir dabei in Blüten- und Honigtauhonig. Wie die Namen es schon verraten, unterscheiden sich die beiden Honigarten in ihrer Art der Gewinnung: Für Blütenhonige, wie den Akazienhonig, wird der liebliche Nektar direkt aus den Blüten gesogen. Im Gegensatz dazu bilden die süßen, tauähnlichen Tröpfchen an Blättern und Nadeln der Bäume die Grundlage für Honigtau- oder auch Waldhonige. Es gibt allerdings auch wesentliche Geschmacksunterschiede je nachdem, von welchen Pflanzen die Bienen den Nektar oder die Tröpfchen sammeln. Wir stellen einige außergewöhnliche Honigsorten vor.

Phaceliahonig

Der Phaceliahonig hat seinen Ursprung in Mexiko und dem Südwesten der USA. Allerdings brachten Seefahrer die violett blühende Phacelia-Pflanze und somit auch ihren pollenreichen Nektar vor ungefähr 100 Jahren nach Europa. Der fast weiße Honig zeichnet sich durch einen milden, aber süßen Geschmack und eine fein-cremige Konsistenz aus. Der Phaceliahonig gehört in Deutschland noch zu den eher seltenen Honigsorten.

Orangenblütenhonig

Mediterran, fruchtig und voller Sonne: Das ist der Orangenblütenhonig – ein echter Goldschatz. Orangenbäume locken die Bienen mit einem sehr zarten frischen Duft aus ihren weißen, sternförmigen Blüten. Besonders typisch ist der Orangenblütenhonig in Süditalien, denn die wärmeliebenden Orangenbäume fühlen sich auf Vulkanerde besonders wohl.


Der Orangenblütenhonig überzeugt mit einer feincremigen Konsistenz und einer sehr hellen, fast weißen Farbgebung. Der Geschmack zeichnet sich durch eine feine Zitrus-Note aus, die perfekt mit der Süße des Bienenproduktes harmoniert.

Lederbaumhonig

Lederbäume gibt es ausschließlich in den Nationalparks Tasmaniens. Geschützt und in Höhenlagen von bis zu 1.000 m können Lederbäume bis zu 30 m hoch wachsen. Der Lederbaum trägt wunderschöne, große, weiße Blüten ¬– für Bienen ist der süßliche Duft unwiderstehlich. Besonders interessant: Besonders viel Nektar geben die Bäume ab einem Alter von 175 bis 210 Jahren – vorher sind sie für die Honigproduktion quasi wertlos. Der aus Lederbäumen gewonnene Honig ist cremig, besitzt eine sehr helle Farbe und überzeugt durch eine vollmundige, würzige Note. Da der Lederbaumhonig ausschließlich auf der Insel Tasmanien gewonnen wird, zählt er zu den eher seltenen Honigen – erhältlich ist er sowohl in Webshops als auch in Delikatessenläden.

Avocadohonig

Avocadohonig kommt größtenteils aus der Heimat des Avocadobaumes: aus Mexiko. Das Blütenkleid des Avocadobaumes ähnelt dem der Süßkirsche sehr stark. Die vielen kleinen weiß-grünlichen Blüten der Avocado versorgen die Bienen mit süßem Nektar und köstlichem Blütenstaub. Aus diesem Nektar stellen die Bienen einen sehr dunklen, fast schwarzen, fruchtig-kräftigen und sehr aromatischen Avocadohonig her. Der Geschmack erinnert an Backobst und Pflaumen. Der Avocadohonig zählt zu den Raritäten, ist aber sowohl online als auch in gutsortierten Delikatessenläden erhältlich.

Ein genauer Blick in die Honigwelt lohnt: Neben dem beliebten Akazien- und dem angesagten Manuka-Honig gibt es noch so viele interessante Sorten, die Honig-Liebhabern eine aufregende Abwechslung bieten – eine Vielfalt, die durch die Bienen erst möglich wird.

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