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Blühende Hecke planen und anlegen

Blühende Hecken sind ein beliebter Sichtschutz für den eigenen Garten. Aber wussten Sie schon, dass die Hecken auch eine wichtige Nahrungsquelle für Bienen sein können? Bei der Auswahl blühender Sträucher sind ein paar Dinge zu beachten, um Bienen bei der Nahrungssuche zu helfen.

Blühende Hecken sind eine tolle Alternative zu grünen Hecken und verschönern nebenbei mit ihren bunten Blüten den eigenen Garten. Gleichzeitig versorgen blühende Hecken auch Bienen mit überlebenswichtiger Nahrung.

Die richtige Auswahl der Sträucher

Hecken bieten Gartenbesitzern viele Vorteile: Sie sind nicht nur eine hübsche und natürliche Alternative zum klassischen Gartenzaun, sondern auch ein kostengünstiger, pflegeleichter und lang anhaltender Sichtschutz. Es lohnt sich also, in seinem eigenen Garten blühende Hecken anzupflanzen. Vor dem Kauf von Sträuchern sind allerdings ein paar Dinge zu beachten, um auch die richtige Auswahl zu treffen.

Folgende Fragen können bei der Auswahl der richtigen Sträucher helfen:

  • Soll die Hecke niedrig oder hoch sein?
  • Möchten Sie eine einfarbig blühende Hecke oder darf es bunt werden?
  • Sollen die Büsche etwa gleich hoch sein oder darf es Höhenunterschiede geben?
  • Wird der Standort eher schattig oder sonnig sein?

Wer mit einer blühenden Hecke außerdem auch der Tierwelt etwas Gutes tun möchte, hat Glück. Denn: Neben blühenden Blumen und Kräutern locken auch eine Menge verschiedener Sträucher und Hecken zahlreiche Bienen an. Diese häufig unterschätzten Pflanzen sind deshalb eine wichtige und sehr ergiebige Nahrungsquelle für die kleinen Tiere.

Blühende Hecken: bienenfreundliche Vielfalt

Um den Bienen ein ganzjähriges und abwechslungsreiches Nahrungsangebot anzubieten, empfiehlt es sich, verschiedene Sträucher mit unterschiedlichen Blütezeiten für die üppige Hecke auszuwählen. Eine Mischung aus Frühjahrs-, Sommer- und Herbstblühern unterstützt die fleißigen Helfern, über die Monate verteilt ausreichend Nahrung zu finden.

Die ersten Sträucher sollten am besten bereits im März und April blühen und die späteren Blüher bis in den Oktober hinein. Schöner Nebeneffekt: In den Frühlings- und Sommermonaten ist eine blühende und wunderbar duftende Farbpracht im eigenen Garten garantiert.

Beim Kauf von Sträuchern für eine bunt gemischte, bienenfreundliche Hecke sollte außerdem darauf geachtet werden, nur Pflanzensorten mit einfachen und ungefüllten Blüten zu wählen. Gefüllte Blüten enthalten lediglich Farbe, aber keine Pollen oder Nektar und bieten den Bienen deshalb keine überlebenswichtige Nahrung.

Folgende Sträucher sind zum Beispiel für eine bienenfreundliche Hecke geeignet:

  • Sal-Weide (März bis Mai)
  • Forsythie (März bis Mai)
  • Feuerdorn (Mai)
  • Weißdorn (Mai bis Juni)
  • Himbeere (Mai bis Juni)
  • Berberitze (Mai bis Juni)
  • Schneeball (Mai bis Juni)
  • Liguster (Juni)
  • Brombeere (Juni bis Juli)
  • Hortensie (Juni bis September)
  • Hibiskus (Juli bis September)
  • Flieder (Juni bis Oktober)
  • Fingerstrauch (Juni bis Oktober)
  • Schneebeere (Juni bis Oktober)

Natürlich gibt es noch mehr blühende Sträucher für eine bunt gemischte Hecke. Jeder Pflanzenfachmarkt oder Gärtnereien können hier bei der Auswahl unterstützen und beratend zur Seite stehen.

Blühende Hecke anlegen – so geht’s

Nachdem die geeigneten Sträucher ausgewählt sind, geht es nun an die Gartenarbeit. Die beste Zeit, eine bienenfreundliche Hecke anzulegen, sind die Herbstmonate von September bis November. Beim Einpflanzen ist es wichtig, darauf zu achten, die Sträucher in einem Abstand von etwa ein bis zwei Metern zu platzieren. Ansonsten stehen die Pflanzen zu dicht beisammen und konkurrieren um wichtige Nährstoffe wie Licht und Wasser. Das hemmt das Wachstum der Sträucher. Auch sollten Sie die blühende Hecke so planen, dass genug Abstand zu Gartenzäunen und zur Grundstücksgrenze bleibt, denn die farbenfrohen Sträucher sollten natürlich im Gegensatz zur akkurat geformten Hecke nicht einfach an der Grundstücksgrenze gekappt werden.

Das Loch in der Erde sollte nach Möglichkeit größer als der Pflanzballen sein, damit der Boden neben und unter der Pflanze aufgelockert werden kann. Beim Einpflanzen der Sträucher lohnt es sich, mit Humus oder Kompost zu arbeiten, um die Bodenbeschaffenheit für die Hecke zu verbessern. Nach dem Pflanzen und während der Wachstumszeit sollten die Sträucher gut und ausreichend gewässert werden.

Gute Aussichten

Sobald die pflegeleichte Hecke eingepflanzt ist, steht der nächsten Blütenpracht im Frühling nichts mehr im Weg. Die bunt gemischten Sträucher bereichern einen natürlich angelegten Garten und bieten Bienen sowie anderen Insekten einen wichtigen Lebensraum. Nebenbei schenken Hecken einen angenehmen Sichtschutz, um die warme Jahreszeit entspannt und in Ruhe im Grünen zu verbringen.

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