wave

Filtere deine Suche

Biene Nahaufnahme

Unterschied zwischen Biene und Wespe | Stechen Bienen?

Bienen stechen nur zur Verteidigung – sie sind nicht aggressiv. Deshalb kein Grund zur Panik! Erfahrt hier wie sich Wespen und Bienen unterscheiden.

Wie unterscheiden sich Bienen von Wespen?

Biene oder Wespe? Für viele Menschen ist die Unterscheidung der kleinen Flügeltiere schwierig, sodass sie per se vor beiden Angst haben. Doch genau da liegt der Casus knacksus, denn die beiden Insekten unterscheiden sich maßgeblich: Betrachtet man allein schon das Aussehen, gibt es einige Unterschiede. So erkennt man die Wespe an ihren gelb-schwarzen Streifen und der ausgeprägten „Wespentaille“. Die Biene hingegen ist deutlich massiger, bräunlich und behaart. Auch, was ihr Essverhalten angeht, könnten die beiden nicht unterschiedlicher sein: Die Honigbiene ist eine Vegetarierin, denn sie ernährt sich ausschließlich von süßen Pflanzensäften und Nektar. Wespen hingegen sind auch Fleischfresser. Das ist auch der Grund, weshalb es Wespen auf das menschliche Essen abgesehen haben.

Wespe
Wespen nutzen ihren Stachel bei der Insektenjagd

Unterschied zwischen Biene und Wespe: Der Stachel

Doch das wesentliche Unterscheidungsmerkmal ist die Funktion des Stachels. Während Wespen mehrmals zustechen können und ihren Stachel bei der Insektenjagd nutzen, können Bienen ihren Stechapparat nur einmal – und das zur reinen Notwehr – benutzen und sterben anschließend. Der Widerhaken am Bienenstachel bewirkt, dass dieser in der menschlichen Haut stecken bleibt und die Bienen beim Versuch, diesen zu entfernen, einen Teil ihres Hinterleibs abreißen. Sticht eine Biene eine andere, bekommt sie ihren Stachel problemlos wieder herausgezogen. Durch das Zustechen schützen die Bienen ihren Bienenstock vor Honig- und Bruträubern und leider muss auch manchmal ein Mensch darunter leiden.

Erste Hilfe nach dem Bienenstich

Ist es dann doch einmal passiert und man wurde von einer Biene gestochen, sollte zu allererst der Stachel mit einer Pinzette vorsichtig entfernt oder mit dem Fingernagel weggekratzt werden. Das Gift, welches übrigens einen Alarmstoff beinhaltet, der weitere Bienen anlockt, sollte nicht mit bloßen Fingern noch weiter aus der Giftblase in die Wunde gedrückt werden. Anschließend heißt es „kühlen, kühlen, kühlen“, denn die Stiche schmerzen nicht nur, sondern können auch ein Brennen hervorrufen.

Der Unterschied zwischen Bienenstich und Wespenstich

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass ein Bienenstich schmerzhafter ist als ein Wespenstich, da die Bienen ihr gesamtes Gift mit einem Stich injizieren, wohingegen Wespen ihr Gift für mehrmaliges Zustechen aufteilen. Bienen stechen jedoch nur zur Verteidigung – und sind in der Regel nicht aggressiv. Deshalb kein Grund zur Panik! Wildes Umherfuchteln mit den Armen macht die Insekten nur aggressiv, sodass sich diese mit einem Stich verteidigen wollen.
Oberste Regel, wenn sich eine Biene nähert, ist also ganz eindeutig: Ruhe bewahren, nicht anpusten und nicht wegscheuchen, denn man darf nicht vergessen, dass die Bienen die drittwichtigsten Nutztiere für Mensch und Umwelt sind und es ohne sie und ihre Bestäubung deutlich weniger Obst und Gemüse gäbe.

Schon gewusst? Egal ob Biene, Wespe oder Hummel – nur die Weibchen stechen, denn ihre männlichen Artgenossen besitzen gar keinen Stachel.

Abonnieren Sie unseren Newsletter

*Pflichtfelder

Schreibe einen neuen Kommentar

Bisher gibt es keine Kommentare.

Bisher hat noch niemand einen Kommentar verfasst - Schreibe den ersten Kommentar