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Schwartauer Werke und NABU fördern Streuobstwiesen in Schleswig-Holstein

Seit 2014 setzen sich die Schwartauer Werke mit der Initiative bee careful für den Schutz der Bienengesundheit und Fruchtvielfalt ein.

Zur Förderung der Vielfalt von Tieren und Pflanzen unterstützen die Schwartauer Werke nun mit einem der größten Naturschutzverbände Deutschlands, dem Naturschutzbund Schleswig-Holstein (NABU), in einem Pilotprojekt die Neuanlage und Erweiterung von Streuobstwiesen in ganz Schleswig-Holstein. Das gemeinsame Ziel ist es, bis 2020 bis zu 1.000 Hochstamm-Obstbäume zu pflanzen und damit wertvollen Lebensraum zu schaffen.

geförderte Bäume
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Was zeichnet eigentlich eine Streuobstwiese aus?

Eine Streuobstwiese ist eine extensiv genutzte, meist flächenhafte Anlage aus markanten, hochstämmigen, starkwüchsigen und großkronigen Einzelbäumen mit einer Stammlänge von 1,80 Meter bis 2,00 Meter, die in weiträumigen Abständen stehen. Charakteristisch ist neben der sogenannten „Obernutzung“, also dem Anbau der Früchte, die regelmäßige „Unternutzung“ als Dauergrünland zur Heugewinnung oder als Viehweide. Zudem wird auf synthetischen Dünger verzichtet.

Streuobstwiesen sind ein Paradies für Bienen

Streuobstwiese_NABU
Foto: Frank Steiner

Zahlreiche Hochstammobstbäume, Hecken, Blühstreifen und eine bunte Blütenvielfalt – in so einer Umgebung fühlen sich Bienen besonders wohl. Streuobstwiesen liefern mit den Blüten von Apfel-, Birnen-, oder Kirschsorten ein üppiges Nahrungsangebot für Bienen und andere bestäubende Insekten. Im Gegensatz zu Monokulturen bieten sie damit einen vielfältigeren Lebensraum, von dem wir alle profitieren. Schließlich sorgen Bienen auf der Suche nach Nahrung für die Bestäubung der Obstblüten und stellen somit sicher, dass wir uns jedes Jahr über leckere Früchte freuen können.

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Foto: Schwartauer Werke

Dank dieser Vielfalt an Flora und Fauna zählen Streuobstwiesen zu den artenreichsten Biotopen in Mitteleuropa und bieten regional betrachtet über 5.000 Tier- und Pflanzenarten einen wertvollen Lebensraum. Extensiv genutzte, flächige und gut gepflegte Streuobstwiesen sind in Schleswig-Holstein selten geworden.

Bienenhilfe kann so lecker sein.

Im Rahmen der Kooperation mit dem NABU haben die Schwartauer Werke die Bienenhelfer-Konfitüre entwickelt, eine saftig-süße Sonderedition in der Sorte Aprikose-Pfirsich. Von jedem verkauftem Glas spenden die Schwartauer Werke 5 Cent zugunsten der Streuobstwiesen in Schleswig-Holstein.

Hilf auch Du Schleswig-Holsteins Bienen!

Du möchtest eine neue Streuobstwiese in Schleswig-Holstein anlegen oder Deine vorhandene erweitern, um einen nachhaltigen Beitrag zur Artenvielfalt zu leisten? Du möchtest lernen, wie Du eine Streuobstwiese nachhaltig pflegen kannst, damit sie Mensch und Tier viele Jahre begleiten? Diese und weitere nützliche Tipps erhalten die geförderten Streuobstwiesen-Eigentümer des Projektes.

Bewirb Dich für eine Förderung im Rahmen der Kooperation zwischen den Schwartauer Werken und dem NABU.

Teilnehmen können alle Personen, die Interesse an einer Streuobstwiesen-Neuanlage haben oder an der Erweiterung einer bestehenden Streuobstwiese. Schicke uns möglichst 2 bis 3 aussagekräftige Bilder Deiner geplanten Streuobstwiesenfläche und ihrer unmittelbaren Umgebung sowie Deine persönliche Begründung für die Bewerbung.


Alle Materialien bitte an beecareful@schwartau.de übersenden.


Für Fragen zur Bewerbung und zum Streuobstwiesen-Projekt wenden Sie sich bitte an

Alice Haußer
Pressereferentin der Schwartauer Werke
Telefon: 0451/204-334
E-Mail: beecareful@schwartau.de


Ihre Daten werden ausschließlich zum Zwecke der Abwicklung des Wettbewerbs genutzt und nach Beendigung gelöscht. Die Angabe Ihrer Kontaktdaten dient der Rückmeldung zu Ihrer Bewerbung. Alle weiteren Informationen zum Umgang mit Ihren personenbezogenen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung .

Die Ermittlung der Geförderten erfolgt auf Grundlage einer freien Auswahlentscheidung der Schwartauer Werke in Zusammenarbeit mit dem NABU und wird von einer Jury im Sinne einer verbindlichen Schiedsrichterentscheidung getroffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Bitte beachten Sie, dass Sie nur solche Fotos einsenden, die Sie entweder selbst gefertigt haben oder an denen Sie die erforderlichen Nutzungsrechte haben.